ZUM TEXTHauptmenüHauptseiteFamilienhandbuch-Forum Stichwortsuche von A bis ZAktivitäten mit KindernAngebote/Hilfen Behinderung Elternschaft Ernährung Erziehungsbereiche Erziehungsfragen Familie und Beruf Familienbildung Familienforschung Familienpolitik Gesundheit Häufige Probleme Haushalt/Finanzen Jugendforschung Kindertagesbetreuung Kindheitsforschung Kindliche Entwicklung Leistungen für Familien Partnerschaft Rechtsfragen Schule Teil- und Stieffamilien Trennung/Scheidung VerschiedenesImpressumKontakt | ZUM MENÜWie finden Eltern das geeignete Spielzeug?Mehr Zeit für Kinder e. V. Angesichts der Vielfalt im Regal fragen sich Eltern, welches Spielzeug für ihre Kinder das Richtige ist:Damit spielt das Baby gerneDas fördert den Entdeckergeist des Kleinkinds (1-3 Jahre) In der Kindergartenzeit stehen Rollenspiele hoch im Kurs Mit dem Schulstart bekommen auch Spiele Regeln Orientierungshilfen für den Spielzeugkauf im Überblick Spaß soll es machen, die Sicherheitsstandards erfüllen und – Stichwort PISA – nach Möglichkeit auch mit pädagogischem Nutzen zu späteren Lernerfolgen beitragen: Spielzeug. Die Auswahl ist groß. Den einzig richtigen Ratschlag zum perfekten Spielzeug für Zwei-, Sechs- oder Achtjährige gibt es nicht, aber eine Reihe von Orientierungspunkten, die Eltern helfen, im immer größer werdenden Angebot an Spielwaren beispielsweise das richtige Geschenk zu finden: altersgerechtes Spielzeug, das Freude macht und gleichzeitig die Entwicklung der Kinder fördert. Gutes Spielzeug darf weder überfordern noch unterfordern und sollte – unter anderem durch vielfältige Anwendungs-, Einsatz- oder Erweiterungsmöglichkeiten – genügend Raum für die Fantasie der Kinder bieten. Weniger ist oft mehr, da Reizüberflutung schnell zu Langeweile führen kann. Damit spielt das Baby gerneHören, Sehen, Tasten: Darum dreht sich die Welt des Babys bis zum Alter von etwa sechs Monaten. Was die Sinne anregt, macht ihm Freude. Es reagiert auf Bewegungen und Töne und will bald auch schon nach Gegenständen, die in sein Blickfeld geraten, greifen. Gefördert wird diese Entwicklung unter anderem durch Spieluhren mit unterschiedlicher Musik, Rasseln, Mobiles und Greifspiele. Im Alter zwischen sechs und zwölf Monaten geht das Baby langsam auf Entdeckungsreise. Sitzen, Krabbeln und erste Schritte erweitern seine Erfahrungswelt. Anreize werden zum Beispiel durch Bälle, Stofftiere und Stoffpüppchen, einfache Stecksysteme, oder Eimer mit Bauklötzen zum Ein- und Ausräumen geschaffen. Beim Kauf des Spielzeugs ist hinsichtlich der Größe und des Materials zu beachten, dass das Kind jetzt gezielt nach Gegenständen greift und sie auch in den Mund steckt.Das fördert den Entdeckergeist des Kleinkinds (1-3 Jahre)Kaum auf den eigenen Beinen, erkundet das Kleinkind im Schnellschritt neugierig seine Umgebung, plappert Wörter und Sätze nach. Es macht ihm Spaß, das Verhalten von Erwachsenen zu imitieren. Der zunehmenden Beweglichkeit ihres Kindes werden Eltern zum Beispiel mit Tieren zum Schieben oder Nachziehwagen gerecht. Das gemeinsame Anschauen und Vorlesen von Bilderbüchern fördert den Aufbau des Sprachschatzes. Das gilt auch für das Anhören von Kinderliedern auf Kassette und CD. Altersgerechte großteilige Puzzles machen den Kleinen Spaß und unterstützen ihre Entwicklung ebenso wie zum Beispiel das Spiel mit Bauklötzen, Puppen, Stofftieren, Spielzeugautos oder dem traditionellen Schaukelpferd.In der Kindergartenzeit stehen Rollenspiele hoch im KursLaufen, Hüpfen, Fahren: Im Kindergartenalter macht der Nachwuchs seinem Bewegungsdrang richtig Luft. Die Kinder erweitern ihr soziales Umfeld, erlernen neue Rollen. Im Kindergarten erprobte Spiele werden gerne zu Hause mit den Freunden fortgesetzt. „Handwerkliche“ Tätigkeiten wie Malen, Basteln, Bauen und Kombinieren schulen die Feinmotorik. Alles, was mit ihrem Bewegungsdrang in Einklang zu bringen ist, steht bei Kindern zwischen Drei und Sechs hoch im Kurs. Dazu zählen Bälle, Dreirad, Roller, Schlitten und Go-Kart. Freude macht den Kids auch die Beschäftigung mit altersgerechten Bilderbüchern, Gedächtnis- und Gesellschaftsspielen, Steckspielen, Knete, Malutensilien und Bastelmaterial, kleinteiliger werdenden Puzzles, Musikspielzeug und einfach zu bedienenden Instrumenten. Rollenspiele sind besonders beliebt, wenn sie einen Bezug zur erlebten Welt der Kinder haben. Mögliches Zubehör dafür sind zum Beispiel Miniküchen, Bauernhöfe, Wohnmobile oder Arztkoffer.Mit dem Schulstart bekommen auch Spiele RegelnWenn Kinder in die Schule kommen, wird der Alltag in „geregeltere“ Bahnen gelenkt, oft auch in der Freizeit durch die sportliche Betätigung in Vereinen. Grundschüler schlüpfen gerne in fremde Rollen und künstliche Welten, die über den eigenen Erfahrungsschatz hinausgehen. Sie entdecken die Sprache und das Rechnen, ihre Fähigkeiten im „handwerklichen“ Bereich werden komplexer. Hobbys üben Grundschüler meist regelmäßig aus. Moderne Technologien kommen zunehmend auch im Unterricht zum Einsatz.Die motorische, geistige und soziale Entwicklung der Kinder im Alter von sechs bis zehn Jahren fördern Sportgeräte wie Fahrräder, Rollerblades oder Inline-Skates, Spiele rund ums Rechnen und Schreiben, Sach- und Unterhaltungsbücher sowie geeignete, von den Eltern als sinnvoll (!) erkannte Computerspiele. Gefragt sind zum Beispiel auch Musikinstrumente, Gesellschaftsspiele mit festen Regeln, Bastel-, Experimentier- und Konstruktionsbaukästen. Orientierungshilfen für den Spielzeugkauf im Überblick
Kontakt
Mehr Zeit für Kinder e.V.: | ||||||||||||||||||||
Letzte Änderung: 19.03.2007 13:49:32 |