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![]() Die neuesten Untersuchungsergebnisse zur Arbeitsteilung in Partnerschaften belegen: Versorgungs-, Erziehungs- und Pflegeleistungen werden in der Bundesrepublik Deutschland vornehmlich von Frauen erbracht. Sie übernehmen vor allem täglich anfallende Routineaufgaben, während sich die Männer den zeitlich flexibleren und angenehmeren Dingen im Haushalt widmen. Wenn man allerdings die zeitliche Belastung von Frauen und Männern durch Haus- und Erwerbsarbeit gegeneinander aufrechnet, zeigt sich, dass die Gesamtbelastung der Geschlechter relativ ausgeglichen ist. Das heißt, wenn sich einer der beiden Partner mehr im Haushalt engagiert, investiert der andere stärker in die Berufstätigkeit. Das überragende Modell der Arbeitsteilung in Deutschland ist dabei immer noch das traditionelle Muster bzw. das (modernisierte) Versorgermodell, nach dem der Mann die finanzielle (Haupt-)Versorgung der Familie qua Erwerbsarbeit übernimmt und die Frau überwiegend unbezahlte Haus- und Familienarbeit leistet. Das heißt allerdings nicht, dass alle Partnerschaften dieses Prinzip der Arbeitsteilung bevorzugen. Es kann inzwischen eine ganze Spannbreite von Mustern der Arbeitsteilung ausgemacht werden, je nachdem wie verschiedene Einflussfaktoren (z. B. Erwerbstätigkeit, Bildung oder Kinder) zum Tragen kommen. Der Umfang der Erwerbstätigkeit und das Einkommen der Frauen sind die entscheidenden Faktoren, die bestimmen, wie Paare sich die Arbeit teilen. Je stärker Frauen auf dem Arbeitsmarkt durch Berufstätigkeit involviert sind und je höher ihr Einkommen ist, desto weniger Haus- und Familienarbeit übernehmen sie. Teilweise wird das von den Männern durch eine verstärkte Übernahme von Tätigkeiten im Haushalt ausgeglichen, teilweise werden (zumeist weibliche) Haushaltshilfen engagiert. Alle anderen wichtigen Einflussfaktoren wie Bildung, Institutionalisierungsgrad der Partnerschaft, Anzahl und Alter der Kinder im Haushalt hängen aufs engste mit dem alles entscheidenden Faktor der Erwerbstätigkeit zusammen. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, lesen Sie den vollständigen Artikel als PDF-Datei | ||
Letzte Änderung: 30.06.2004 10:43:24 |